Familie Caturday – Rückblick 01/2021

K1 (damals 4,5): „Mama, weißt du überhaupt, wie *Brust* geht?“

„?? Was meinst du damit, wie es geht?“

„Na, zusammen stoßen und dann trinken!“

🤔

Sie nimmt zwei Tassen… denn sie meinte PROST!


Romeo und Jackie liegen aufm Kratzbaum, er in einer (von 3) Liegemulden, sie im Häuschen.

Sie kommt raus, streckt sich, gurrt, ruft ihn. Er springt aus der Mulde, hinter ihr her, sie spielt einen winzigen Augenblick mit ihm, hüpft zurück auf den Kratzbaum – und legt sich in SEINE Mulde.

Zurück bleibt ein bedröppelter Kater. Sie hat ihn systematisch weg gelockt von dem Platz, den SIE haben wollte.

Und es funktioniert jedes Mal 😹


K1 (da 4,5 – im Lockdown) „verteidigt“ mich dem Mann gegenüber, indem sie ihm aufzählt, was ich zu Hause alles mache.

„Die Mama macht die Wäsche, kümmert sich um uns, macht uns Frühstück, staubsaugt, geht mit uns spazieren [weitere Haushalts- und Betreuungstätigkeiten – willkommen im alten Rollenmodell!] Pause – und manchmal kugelt sie ins Bett.“

Gerade im Lockdown ist der letzte Punkt ihrer Aufzählung leider auch der erfüllendste. 😪


Die Mädels veranstalten ein Reitturnier.

Pro: Das Kinderzimmer sieht erstaunlich aufgeräumt aus.

Contra: Wer durch den Flur laufen will, nimmt automatisch am Hindernisparcours teil.


Für euch ist es Freitag, der 29. Januar 2021.

Für mich ist es der Tag, der in die Geschichte einging mit dem glorreichen Moment, in dem ich realisierte, dass ich K1 NIE WIEDER auf der Schaukel anschubsen muss, weil ENDLICH der Knoten geplatzt ist.


Ich liebe Sonntage!

Da steh ich wenigstens nicht alleine im Dreck, wenn das Kind unmittelbar nach dem üppigen Frühstück mit dem Kinder-Drehstuhl wild Karussel fährt, bis es sich selber, die gerade frisch angezogenen Klamotten, das mitgefahrene Plüschtier, den Stuhl und den Boden voll speit!

P.S.: Das andere Kind, das den Anblick würgend zur Kenntnis nahm und immerhin den Papa geholt hat, konnten wir rechtzeitig wegschicken, ehe es die Sauerei noch vergrößert hätte.


Ich komme aus dem Badezimmer, wo ich mich zuvor in der Wanne in aller Ruhe habe einweichen lassen.

K2 (da 3) sieht mich, kommt auf mich zu gerannt, hängt sich an mein Bein: „Mama! Es geht dir gut!“

🤔

Offensichtlich befindet sich die Außenstelle des Reichs der Feen (in dem die Zeit deutlich langsamer vergeht als außerhalb) in unserem Badezimmer.


Sonntag Nachmittag – nach einem seeeehr langen Spaziergang ist K2 geplättet. Ich sage dem Mann, er soll sie trotzdem um Himmels Willen nicht spätnachmittags schlafen lassen, während ich mir me-time nehme.

Kurz darauf höre ich sie wie am Spieß brüllen, Beschwichtigungsarbeit vom Papa, mehr Gebrüll von ihr. Später frage ich ihn, was los war.

Sie wollte auf dem Sofa einpennen, er hat sie wach gehalten (*brüll*).

Daraufhin verkrümelte sie sich heimlich ins Kinderzimmer – in ihr Bett! – um dort zu schlafen. Er hat sie weisungsgemäß wieder eingesammelt (*brüll*brüll*brüll).

Ich glaube, unser Kind ist kaputt 🤷🏻‍♀️

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