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Freibad mit geschlossenen Türen

Erstellt von redaktion am 22-May-2011 19:46 (1774 gelesen)

Aufgrund des heißen und trockenen Wetters haben deutsche Freibäder oftmals schon im April geöffnet. In anderen Orten beobachtet man das Wetter, was nicht gegen den gesunden Menschenverstand verstößt, um die Öffnungszeiten der Freibäder zu regeln.

In Beratzhausen klammert man sich an eine unflexible Kalenderregelung. Warum öffnet man das Beratzhausener Freibad erst so spät ? Will man das schlechte Wetter im Juni abwarten, um noch weniger Einnahmen zu erzielen ?

Sicherlich würde die Solaranlage im Freibad bereits jetzt für angenehme Badetemperaturen sorgen. Heizkosten wären so wohl kein Problem.

In der Tat hat man die Öffnungszeiten des gemeindlichen Freibads bereits stark beschnitten. Wenn Mai und September in Zukunft als Bademonate ausfallen und das Beratzhausener Schwimmbad erst um 10.00 Uhr - statt um 9.00 Uhr - öffnet, dann überlegen sich viele Mitbürgerinnen und Mitbürger, ob sie sich überhaupt noch eine Saisonkarte kaufen sollen.

So verringern sich die Einnahmen weiter und es entsteht eine Abwärtsspirale, die vielleicht eines Tages zur Schließung des Freibads in Beratzhausen führen kann.
Ist eine derartige Entwicklung politisch gewollt ? Will man das Grab des Beratzhausener Freibads gezielt schaufeln ?

Eine Einschränkung der Öffnungszeiten des Freibads bewirkt auch weniger Einnahmen. Sinnvolle Sparmaßnahmen schauen anders aus. Grundkosten, die mit dem Unterhalt des Freibads verbunden sind, werden durch geringere Öffnungszeiten nicht vermieden.

Leidtragende sind die Kinder, Familien und Senioren. Bürgerfreundlichkeit schaut anders aus.

Wer die Badezeiten um ein Drittel reduziert und trotzdem die gleichen Preise verlangt, der braucht sich nicht wundern, wenn die Anzahl der Badegäste und somit die Einnahmen weiter sinken.

Sicherlich befindet sich der Markt Beratzhausen in einer finanziell schwierigen Situation. Sparen am falschen Fleck hilft jedoch nicht weiter.

Wurden nicht Hunderttausende in den letzten Jahren sinnlos verschwendet ? Erinnert man sich nicht an den Umweltskandal am Uttenhof, an Architektenwettbewerbe und Gutachten, die dann in Schubladen ruhen, wo sie niemand mehr braucht ?

Sind kostspielige Kulturwochen und Literaturpreise wichtiger als ein Freibad als Quelle der Lebensfreude für Kinder, Familien und Senioren, die - im Gegensatz zu manchen Politikern des Ortes - nicht schuld an der finanziellen Lage Beratzhausens sind ?

Das von Franz Xaver Staudigl, dem verstorbenen Altbürgermeister und Schriftsteller, am 15.06.1968 eingeweihte Beratzhausener Schwimmbad sollte von den Verantwortlichen der Gegenwart mit Vernunft und Verantwortung behandelt werden.

Oder haben gewisse Kreise kein Interesse mehr an der Entwicklung des Zentralorts Beratzhausen ?


von unserem Redaktionsmitglied
Dietmar Kuffer


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