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Fred Ziegler - Ausstellungsreihe

Erstellt von Gast am 10-May-2003 22:01 (1173 gelesen)

Eines ist sicher, wenn der moderne, zeitgenössische Künstler Fred Ziegler eine Ausstellunsreihe plant, so werden zwar die Materialien als auch die Techniken variieren, jedoch wird mit Sicherheit die Farbe Gelb benutzt werden, um gleichzeitig die Vielfältigkeit ihrer Ausdrucksmöglichkeiten darzustellen.
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Am 09. Mai 2003 trafen sich Dr. Herbert Schneidler der Städtischen Galerie Regensburg, Andrea Brandl der Städtischen Sammlung Schweinfurt und Dr. Thomas Elsen der Städtischen Sammlungen Augsburg mit Fred Ziegler in dessen Atelier in der Alten Schule in Eichenhofen. Ein idealer Treffpunkt, um die neue Ausstellungsreihe und den zu diesem Anlaß zusammenzustellenden Werkkatalog zu besprechen und sich von den zahlreichen Objekten inspirieren zu lassen. An den drei Orten sollen die unterschiedlichsten Facetten des Künstlers repräsentiert werden.

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Beginnen wird die Reihe in der Städtischen Galerie Regensburg "Leerer Beutel" im November 2003. Grafiken der letzten 15 Jahre sollen einen Überblick über die Schaffensperioden Zieglers geben. Für die Regensburger ist der 1953 in Nürnberg geborene, jetzt in Parsberg lebende Künstler mit seinem Objektwitz kein Unbekannter, sondern eine feste Größe.

Das Anliegen der Städtischen Galerie Schweinfurt ist laut Andres Brandl dem des "leeren Beutel" ähnlich, man will gute zeitgenössische Künstler der Region präsentieren. Ab August 2004 sollen Skulpturen und Wandobjekte Zieglers gezeigt werden, wobei man sich eine große Installation vorstellt. Ein Auto in seiner Originalform soll einem gelben gegenübergestellt werden, mit der Intention die Realität wieder zu spiegeln. Ein Ansatzpunkt, der in vielen Werken des Künstlers bereits in der Vergangenheit zu finden ist: die Wiedergabe der Ästhetik der Form unter kritischer Beobachtung, wobei die ironischen und kulturkritischen Aspekte nicht fehlen dürfen.

Die Städtische Sammlung in Augsburg beschließt die Ausstellungsserie im Oktober 2004 mit einer Installation

Momentan arbeitet Fred Ziegler an der künstlerischen Ausgestaltung des neuen Instituts für Kristallographie der Universität Erlangen. Durch die Auflösung von Kristallen, eine Überlagerung, der anschließenden künstlerischen Verarbeitung werden faszinierende Facetten in Gelb auf Glasscheiben erzielt. Der Künstler setzt sich auf diese Weise mit Quasikristallen auseinander, integriert selbst generierte Penrosestrukturen durch Glassiebdruckverfahren in die Fassade. Die Strukturen werden zusätzlich als in die Wand eingefügtes Holzrelief projeziert.

Auffallend und charakteristisch bei all seinen Werken ist das "GELB", wobei es seine jeweilige Wirkung durch die Kombination erfährt. Es steht für "Wärmecharakter des Denkens, Energieströme, Strahlungsintensität", so Ziegler. Alle anderen künstlerischen Mittel und Materialien variieren, aber alle Werke zeugen von ausgesprochenem Einfallsreichtum und einer kritischen und ironischen Verarbeitung der Umwelt in der Kunst.


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